Die von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommene Erklärung der Rechte des Kindes aus dem Jahr 1959 ist der erste große internationale Konsens zur Anerkennung der 

Grundprinzipien der Kinderrechte.
Die Präambel erinnert zunächst an die Hauptthemen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 und verweist auch auf die Genfer Erklärung von 1924 und stellt schließlich fest, dass "das Kind wegen seiner körperlichen und geistigen Unreife vor und nach der Geburt besonderen Schutz und Fürsorge, einschließlich eines angemessenen Rechtsschutzes, benötigt". 

Der Text wird durch eine Nomenklatur der Grundprinzipien ergänzt, die wie folgt lautet:

  1. Das Recht auf Gleichheit, ohne Unterschied der Rasse, Religion oder Nationalität.
  2. Das Recht auf besondere Aufmerksamkeit für die körperliche, geistige und soziale Entwicklung
  3. Das Recht auf einen Namen und eine Nationalität
  4. Das Recht auf angemessene Ernährung, Unterkunft und medizinische Versorgung
  5. Das Recht auf besondere Bildung und Betreuung bei geistiger oder körperlicher Behinderung
  6. Das Recht auf Verständnis und Liebe zu Eltern und Gesellschaft
  7. Das Recht auf kostenlose Bildungs- und Freizeitaktivitäten
  8. Das Recht auf vorrangige Unterstützung unter allen Umständen
  9. Das Recht auf Schutz vor allen Formen von Grausamkeit, Fahrlässigkeit und Ausbeutung.
  10. Das Recht auf Bildung im Geiste der Solidarität, des Verständnisses, der Freundschaft und der Gerechtigkeit zwischen den Völkern.

 Der Text des Übereinkommens im PDF Format 

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